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Aus dem Leben einer Katze! |
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Quelle Fotos: Fotolia © Mammut Vision
Text: Yvonne Goczol / Oktober 201
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Nach drei Monaten regelmäßiger Wärmebäder in unserer Infrarotkabine, darf ich mich ohne zu übertreiben, als den jungen James Bond der Katzenwelt bezeichnen! Aber mir bleibt kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn die nächste Aufgabe erwartet mich bereits: die Verteidigung meines Reviers!
Kaum macht sich auch bei meinem Frauchen die regelmäßige Infrarotanwendung optisch und psyschisch bemerkbar, wird prompt auch schon unsere schöne Zweisamkeit gestört: Rudi,
der Mann mit der Geige, taucht seit 3 Wochen dauernd bei uns auf. Vorbei die schöne Zeit, wo mein Frauchen durch unsere gemeinsamen Infrarotbäder so ausgeglichen war, dass sich dies für mich durch die doppelte Anzahl an Streicheleinheiten bemerkbar machte. Plötzlich fallen diese für mich weg. Die scheint nun der Geigen-Mann zu bekommen. Und wenn er
meint, dass er mich mit seinen privaten Geigenkonzerten bei
uns zu Hause beeindrucken kann, dann hat er sich aber gewaltig getäuscht! Auch wenn Thomas Carlyle mal gesagt hat „Die Musik wird treffend als Sprache der Engel beschrieben” - sorry, aber der hat Rudi mit der Geige sicher nicht gehört! Problem: Frauchen scheint es zu gefallen! Da stellt sich mir die Frage, ob die tolle neue Ausstrahlung meines Frauchens durch die Infrarotkabine tatsächlich so gut für mich ist? Ok, auch mir und meinem Astral Body tut´s sehr gut, aber dass wir gleich auch noch Rudi mit der Geige dazu bekommen mussten? Na gut, wenn ich ehrlich bin, so 100% treu bin ich seit der positiven Veränderung durch die Infrarotwirkung ja nun auch nicht mehr. Sie erinnern sich, ich erwähnte letztes Mal bereits die woll-weiße-Kuschel-Mietze aus der Nachbarschaft: Susi-Fee. Was ein Fell! Mittlerweile beschnuppern wir uns schon ...
... und wer weiß, vielleicht lade ich sie nächste Woche zu einem Wärmebad mit anschließendem Geigenkonzert ein :O)
Ihr Kater Mikesch
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Quelle Fotos: Fotolia © Mammut Vision
Text: Yvonne Goczol / Juni 2011
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Neulich
brachte mein Frauchen eine große Holzkiste mit heim, die Sie ins
Schlafzimmer stellte. Wie gewöhnlich habe ich die Überwachung des
Aufbaus übernommen. Zunächst dachte ich, es handle sich um einen neuen
Kleiderschrank, da Frauchen so gerne Shoppen geht. Allerdings machte es
mich stutzig, als Sie gleich nach dem Aufbau in diesem (nur mit einem
Handtuch bekleidet) verschwand. Erst nach geraumer Zeit kam Frauchen –
immer noch nicht angezogen, aber sichtlich zufriedener, wieder raus.
Diesem merkwürdigen Verhalten musste ich auf den Grund gehen! Nicht
umsonst nennt man mich in der Nachbarschaft „Mikesch den
Unerschrockenen“.
Also selbst ist der Kater und als Frauchen ein weiteres mal in der
Holzkabine verschwand, schlüpfte ich gleich hinterher. Innen war es
mollig warm und ein angenehmer Holzduft schwebte im Raum. Also streckte
ich alle Viere von mir, machte es mir richtig bequem und genoss dieses
warme Plätzchen. Aus den Augenwinkeln konnte ich sehen, wie mich mein
Frauchen mit einem Schmunzeln beobachtete. Wahrscheinlich war das wieder
so eine typische „Mensch-testet-Tier“ Sache, um zu schauen wie clever
wir Katzen sind. Als ob man den gemütlichsten, wärmsten und ruhigsten
Platz im ganzen Haus vor mir verstecken könnte. Pah!
Vor allem aber wirkte Frauchen sehr entspannt (eigentlich ist sie
eher wuselig und immer in Aktion), was sich mit zusätzlichen
Streicheleinheiten für mich bemerkbar machte. Mmmh, welch Erholung für
meinen Luxus-Kater-Körper. Seit diesem Tag wiederholen mein Frauchen und
ich den Gang in die Holzkabine mehrmals die Woche (ok, ich bleib nicht
ganz so lange drin wie mein Frauchen, aber die hat auch nicht so ein
dickes Fell wie ich!). Ich meine, dass wir beide seitdem noch besser,
irgendwie frischer aussehen und mein strammer Katerkörper wirkt nahezu
verjüngt - das findet auf jeden Fall die woll-weiße Kuschel-Mietze von
nebenan. Sie möchte unbedingt das Geheimnis meines guten Aussehens
erfahren. Aber ein Gentelman genießt und schweigt.
Ihr Kater Mikesch
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